Unser Flüssigbrot. Seit dem 18.11.2016 auf unserem Spielplan.

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Ein Theaterstück zum Thema Alkoholsucht
Ab 8. Klasse
Theresa und Ludwig, 14 und 17 Jahre alt, sind Geschwister. Vater alkoholkrank, Mutter hilflos bemüht um innerfamiliären Ausgleich. Ihr Alltag ist geprägt von Gewalt, Lügen, Kontrollzwang, Gefühlsstarre und ethischer Verwahrlosung. Die Geschwister entwickeln unterschiedliche Überlebensstrategien, um dem häuslichen Wahnsinn zu entkommen. Während Theresa sich in Phantasiewelten flüchtet, sucht Ludwig sein Ventil in Gewaltausbrüchen und starkem Alkoholkonsum. Nur in der neuen Wärmestube nebenan findet Theresa ein offenes Ohr und Momente der Ruhe.
„Unser Flüssigbrot“ nimmt Bezug auf die Geschichte der 1835 geborenen Bremer Kaufmannstochter Ottilie Franziska Hoffmann. Sie und ihre Helferinnen engagierten sich gegen die Exzesse des Alkoholkonsums in den Bremer Häfen. Sie verteilten dort Mahlzeiten und alkoholfreie Getränke, gründeten in Bremen die alkoholfreien Kneipen und Speisehäuser, Ottilie Hoffmann-Häuser genannt.
Nach dem Stück gehen wir den Fragen nach:
Was waren damals Gründe zu trinken? Was glaubst du, könnten heute Gründe sein, sich zu betrinken? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Damals und Heute?
Was sind Situationen in denen du gern Alkohol trinkst? Und warum?
Dein Freund / Deine Freundin trinkt regelmäßig Alkohol. Du machst dir Sorgen. Was kannst du tun?
In einer bekannten Redewendung wird „Bier“ als „Flüssigbrot“ bezeichnet? Was ist deiner Meinung nach damit gemeint?
Was kannst du tun, wenn du dich von einem alkoholisierten Menschen bedroht fühlst?