Die Wilde Bühne.

Herzstück der Wilden Bühne ist das 14-köpfige Theaterensemble ehemals drogenabhängiger Menschen. Geprägt durch ihre Biographie sind die SchauspielerInnen markante Zeugen und Gestalter ihrer Theaterarbeit. Das Ensemble gastiert bundesweit in Schulen, Jugendhäusern, Theatern und auf Fachveranstaltungen.

Thematischer Schwerpunkt ist die Sucht- und Gewaltprävention.

Gesprächsrunden im Anschluss an Aufführungen und Forumtheater eröffnen mit seltener Deutlichkeit den Zugang zu Fragen und Antworten aus eigenem Erleben. Leben mit und ohne Drogen, Angst, Grenzerfahrungen, Lebenskrisen, Mobbing, Gewalt, Isolation werden in offenem Dialog besprechbar.

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Die Wilde Bühne e.V. wurde 2003 von den diplomierten Theaterpädagoginnen Michaela Uhlemann-Lantow und Jana Köckeritz gegründet. Als Schauspielerinnen und Regisseurinnen verorten sie sich im Kunst- und Kulturbetrieb, wenngleich auch andere Fachbereiche wie Bildung, Inneres, Soziales und Gesundheit von ihrer Arbeit angesprochen werden. Ihr Anliegen ist, mit den künstlerischen Mitteln der Theaterarbeit Themen vor allem junger Menschen zu artikulieren und dabei vor nichts zurückzuschrecken.

Wilde Bühne Bremen
Die besondere thematische Orientierung, die Biographie der SchauspielerInnen und die künstlerische Hingabe aller Beteiligten überzeugen offensichtlich auch ein junges Publikum. Und seine pädagogischen BegleiterInnen.

Ihre Kooperationspartner kommen aus den maßgeblichen staatlichen und gemeinnützigen Fachbereichen. Seit 2013 arbeitet die Wilde Bühne im Bremer Volkshaus, Hans-Böckler-Str. 9, 28217. Die Wilde Bühne wurde 2009 als modellhaftes Präventionsprojekt im Bundesdrogenbericht der Bundesregierung hervorgehoben.