Auch Netzspannung im Juni im Repertoire.

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Ein interaktives Theaterstück über Rausch und Gefahren in der digitalen Welt
Für junge Menschen von 12 bis 21 Jahren. Am 25. und 26. Juni um 10 Uhr im Volkshaus.
In dem interaktiven Theaterstück „Netzspannung“ wird in mehreren kurzen Geschichten dargestellt, dass die digitale Welt für Mia, Nico, Lukas, Esma und Milan auf unterschiedliche Weise zur realen Bedrohung geworden ist.
Von Mia kursieren Nacktfotos im Internet. Milan sucht den Kick, indem er sich mit seinen Freunden Gewaltvideos anschaut. Bei Online-Glücksspielen und Sportwetten erlebt Nico ein Wechselbad von Gefühlen. Lukas wird von seinen MitschülerInnen in den sozialen Netzwerken beleidigt. Esma ist immer online. Offline erlebt sie als Ausnahmezustand. Sie kann nicht mehr abschalten.

„Netz“-Erfahrungen mit gezielten Gerüchten, Cybermobbing, Glücksspiel- und Internetsucht laufen für Jugendliche meist ins Leere, die Deeskalationsräume der realen Welt sind nicht mehr zugänglich.
Ihnen fehlt häufig der Mut mit Vertrauenspersonen darüber zu sprechen. Eltern und Lehrerschaft sind entsetzt und fühlen sich von der Anonymität des Geschehens überfordert. Die Chancen einer offenen Kommunikation im allgegenwärtigen Internet werden ohne offensive Angebote zur Förderung einer Medienkompetenz zu einem Bumerang.