Eine Fach-Verabstaltung zum Umgang mit Suchterkrankungen in Familien.
Eingeladen sind Mitarbeitende aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, Suchthilfeeinrichtungen, Kliniken, Kitas, Schulen und Sportvereine.
Die Wilde Bühne Bremen und das Jugendamt – in Kooperation mit dem Bündnis KiSuFa (Kind-Sucht-Familie) laden ein:
Mittwoch, 1. Oktober 2025, 14 bis 17 Uhr
Wo: Wilde Bühne im Volkshaus, Hans-Böckler-Str.9, 28217 Bremen
Was: kostenfreie Veranstaltung für interessiertes Fachpublikum, Fortbildungs-bescheinigungen werden ausgestellt!
Anmeldung:
unbedingt erforderlich bis zum 15.09.2025
per Mail an:
Ziele der Veranstaltung sind:
– Sensibilisierung für den Umgang mit suchtbelasteten Familien
– Entwicklung von Handlungsstrategien
– Reflektion der eigenen Haltung in der täglichen Arbeit
– Vernetzung der beteiligten Hilfesysteme in der Arbeit mit suchtbelasteten Familien
Zum Hintergrund:
Nach Angaben des Drogen- und Suchtberichts 2020 (BMG) wächst bundesweit etwa jedes fünfte Kind mit einem suchtbelasteten Elternteil auf. Übertragen auf die Bevölkerungsstruktur des Landes Bremen ergibt sich daraus eine geschätzte Zahl von etwa 16.000 – 20.000 Kindern und Jugendlichen. Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher. Viele Kinder aus suchtbelasteten Familien leiden ein Leben lang unter diesen Bedingungen und sind die größte bekannte Risikogruppe für eine spätere eigene Suchterkrankung. Die Folgen von süchtigem Verhalten in Familien sind für Kinder und Jugendliche häufig eine instabile soziale Lage, Isolation, ökonomische Unsicherheit, sowie manchmal auch häusliche Gewalt, Depression oder selbstverletzendes Verhalten.
Ablauf der Veranstaltung:
14.00 – 15.30 Uhr: „Blau – ein interaktives Theaterstück zum Umgang mit Suchtbelastungen im Familien- und Freundeskreis“
15.30 – 16.15 Uhr: Fachlicher Austausch mit Erfahrungsberichten der Spieler*innen der Wilden Bühne, alles Menschen mit einer Suchterkrankung und Vertreter*innen vom Bündnis KiSuFa
16.15 – 17.00 Uhr: Austausch mit Netzwerkpartner*innen bei Kaffee und Kuchen
In der Veranstaltung werden Chancen und Grenzen der Bezugspersonen im Umgang mit Suchterkrankungen im System Familie beleuchtet und Möglichkeiten der Vernetzung zwischen den verschiedenen Hilfesystemen erarbeitet.
Eine Veranstaltung des Bündnis KiSuFa (Kind-Sucht-Familie) – finanziert
durch das LIS