Ich habe einen Traum.

Ein Theaterstück über Radikalität, Gewaltfreiheit und Zukunftsträume.

Die berühmte Rede „I have a dream“ von Martin Luther King jr. und sein gewaltfreier Kampf sind über 50 Jahre her.
King setzte ein unausgesprochenes Gesetz außer Kraft, auf das jeder Mensch glaubt, einen Anspruch zu haben: das Recht, bei einem Angriff zurückzuschlagen, das Recht sich mit gleicher Waffe zu wehren, das Recht, gleiches mit gleichem zu vergelten – und dennoch Widerstand zu leisten.
Und heute?
Das Theaterstück erzählt die Geschichte von Almaz, Felix und Emma. Almaz ist mit vier Jahren nach Deutschland gekommen und als junge Frau immer noch auf der Suche nach einer neuen Heimat. Mit Gewalt aufgewachsen, ist sie nun selbst ausgerastet und hat einen Menschen schwer verletzt. Auch das Leben von Felix und Emma schwankt zwischen Bedeutungslosigkeit, der Banalität des Alltags, verlorenen Träumen und dem Kick des Verbotenen. Alle drei sind straffällig geworden und zu Sozialstunden im Altenheim verurteilt. Eine Konfrontation der Lebenswelten. Sie lernen Roman, den Pazifisten, und die alte Dame Elsa kennen. Eine Begegnung, die Folgen hat…

Im Anschluss an das Stück gehen wir den Fragen nach:

Worte wie Freundschaft, Verlässlichkeit, Verrat, Ehre und Ehrlichkeit – Was verstehst du darunter ?
Freunde – Wann unterstützen sie und wann hindern sie dich beim Weitergehen?
Träume scheitern – wie gehst du damit um?
Wer kann dich in Krisenzeiten unterstützen?
Wie und was kannst du von unterschiedlichen Kulturen und Lebenswelten lernen?
Du erlebst Unterdrückung, Vorurteile, Rassismus – Wie gehst du damit um?
Was macht die Faszination von Gewalt aus?
Konflikte friedlich lösen – geht das?
Was bedeutet für dich Zivilcourage?
Hast du das Gefühl, deine Meinung ist gefragt?
Wovon träumst du?

„Das ist das große, neue Problem der Menschheit. Wir haben ein großes Haus geerbt,… in dem wir alle zusammen leben müssen – Schwarze und Weiße,…Juden,… Katholiken und Protestanten, Moslems und Hindus – eine Familie,…die irgendwie lernen muss, in Frieden miteinander auszukommen…. (…)
Wir haben heute noch die Wahl: Gewaltlose Koexistenz oder gewaltsame Vernichtung aller. Das kann die letzte Chance der Menschheit sein, zwischen dem Chaos und der Gemeinschaft zu wählen.“ (M.L. King jr.)

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